Hier geht es zu den Fotos

RockHarz 2012 das 19. Mal!

Das Wacken ist klein und persönlich, das Hurricane ist matschig, das M’era Luna ist schwarz und das With Full Force hat schlechtes Wetter? Sicher haben alle Festivals ihr Alleinstellungsmerkmal, aber das RockHarz vereint alles!

Nach dem noch trockenen Mittwochabend, an dem das Warmup noch im Zelt stattfand, sollte es am Donnerstag alles andere als windstill bleiben. Morgens kam nur eine 15 minütige Sturmböe über den Harzkamm und fegte alles weg, was nicht niet- und nagelfest war. Die Rockstage musste restauriert werden und der Doors - Open  Zeitpunkt wurde nach hinten verschoben. Zelte, die ihren Eingang in Windrichtung hatten, wurden wie ein Luftballon aufgeblasen und Pavillons brachen auf dem gesamten Campingplatz entzwei. Nach diesem kurzen, aber effektiven Wachmacher wechselte das Wetter permanent zwischen Sturm, Schauer und Sonne. Dank der sonnigen Abschnitte konnten dann auch Bands wie Epica im trockenen und mit viel Sonne genossen werden. Aber auch die Fans, die sich gern mal suhlen wollten, kamen auf ihre Kosten. Als eine der Speerspitzen des Goth-Rock galt ASP, der als Headliner vor Blind Guardian am Freitag die Dark Stage bespielte. Viele der vornehmlichen Metalfans waren sichtlich von dem Druck und der Spielfreude von ASP begeistert. Die Fans von Blind Guardian, die auf dem Gelände waren, gesellten sich zu dem schwarzen Mann. Leider wurde unser Fotograf auch bei diesem Künstler nach nur einem Song, der Sicherheit geschuldet, aus dem Graben gebeten. Denn einige wenige Crowdsurfer hatten es geschafft, bis in den Graben vorzudringen, so dass das Sicherheitspersonal sich gezwungen sah, diesen komplett zu räumen. Wie wir finden, viel zu früh, sehr schade. Dadurch haben wir leider bei einigen Headlinern nur wenige Fotos, die wir präsentieren können. Nichts desto trotz darf die Sicherheit nicht vernachlässigt werden.
Neben den zahlreichen Metal-Stilrichtungen macht das RockHarz die Mischung perfekt. Bands wie Tanzwut, OOMPH!, ASP, Deathstars und Coppelius paaren sich neben den Metal Iconen von Blind Guardian, Paradise Lost, Sepultura, Hatebreed und z.B. Knorkator waren dieses Jahr vor Ort. Und genau diese Mischung macht dann auch den Charme dieses Festivals aus. Zwei gleichwertige Bühnen, keine Band spielt gegen die andere, gut organisierter und zumeist perfekt eingehaltener Zeitplan, campen direkt am Auto in der idyllischen Kulisse des Ostharzer Blocksberges.

Wer einmal vom RockHarz infiziert ist, kommt immer wieder.

Die beiden Ausreißerbands waren dieses Jahr unserer Meinung nach Coppelius und Knorkator. Beide bestachen durch eine unglaubliche Liveperformance und eine ausgefallene Bühnenpräsenz. Coppelius hatten schauspielerisches Talent und kamen mit einem Butler daher, die Gesichter weiß geschminkt, Zylinder und Trenchcoat, weißes Hemd und Frack sind schon auffällig. Coppelius haben keine Gitarren, sondern Cellos und Fagotts. Dazu kamen düstere Texte und die Affinität, sich direkt mit dem Publikum zu messen. Ein ziemlich außergewöhnliches Bild: Coppelius schaffte es, dass sich das gesamte RockHarz Auditorium hinsetzt.
Knorkator hingegen sind die Komiker des Festivals gewesen. Stumpen, der Frontmann der Band, betrat die Bühne im Spandex – Anzug aus dem er sich nicht selbst befreien konnte. Hier musste ihm sein Gitarrist und langjähriger Freund Buzz Dee helfen. Stumpen stand dann in seinem Sportbody barfuss vor dem Publikum. Nur wenige Sekunden vergangen und er sprang und hüpfte wie ein Gummiball über die Bühne. Nach dem ersten Song holte sich Stumpen dann die verbliebenen Fotografen für ein Gruppenfoto mit Publikum auf die Bühne. Auch hier wurden die Fotografen vorzeitig nach einem Song aus dem Graben gebeten, da dass Publikum das Crowdsurfen nicht lassen wollte. Kurze Zeit später mussten dann dicke Männer dran glauben. 10 Männer mit Bauch nach oben, und Stumpen versuchte mit einem Hechtsprung über dieses menschliche Kissen zu springen, was ihm (absichtlich) nicht gelang. Abgesehen von vielen lustigen und guten Songs wie z.B.„Wir werden alle sterben“ ist es doch der etwas andere Umgang dieser Band mit dem Publikum, der begeisterte.
Hier auf dem RockHarz war für jeden was dabei, von allen Metal Arten bis hin zum Goth Rock.

Wir freuen uns auf das nächste 20. RockHarz, die ersten Frühbucherticketkontingente  sind schon restlos vergriffen. Also ranhalten, wer noch einen günstigen Einstig zum 20. RockHarz mit Accept und Subway to Sally haben möchte.

RockHarz auf musikmag


Mini-Chronik
1996: 16. und 17. August in Dorste; 8 Bands, darunter Guano Apes, Melrose Punks, Hungerstrike, Wasteland; Etwas über 1000 Besucher; 48 m² Bühne; strahlender Sonnenschein, Damals gab es noch bescheidene zwei Verkaufsstände, ausgerüstet mit 500 Würstchen und 250 Steaks um die Besucher zu versorgen. Auch die 3 DM- Preise für Bier und Wurst sind erinnerungswürdig. Zur Unterhaltung der jüngeren Gäste gab es sogar eine Hüpfburg. Erstmals wurde auch ein kleiner Obulus verlangt, um die Kosten für Bühne, Equipment, Bands etc. zu decken.
2001: 15. und 16. Juni in Osterode auf dem Festivalgelände hinter dem Aloha-Schwimmbad, 10 Bands, darunter Kissed, Fear of the Dawn, Skyclad, Die Apokalyptischen Reiter; insgesamt etwa 1300 Besucher, bei einer ungefähren Verteilung von 500 auf den ersten Tag und 800 auf den zweiten; 48 m² Bühne; Interessant am RockHarz 2001 war das besondere Konzept: Freitag "Metal Day", Samstag "Tribute Day"; Der schwere Sturm und der noch heftigere Regen sorgten dafür, dass der FreitagsHeadliner Skyclad den Auftritt abbrechen musste. Die Bühne versank langsam, aber sicher im Matsch, somit war die Sicherheit von Fans, Band und Equipment nicht mehr garantiert.
2007: 6. und 7. Juli in Förste mitten in der Feldmark, 30 Bands, darunter In Extremo, Kreator, Clawfinger, Oomph!, ASP, Rage; 4500 Besucher pro Tag; 144 m² Bühne. Abgesagter Headliner-Gig von WASP, aber super Ersatz von Destruction! Mal wieder ein gut gemischtes Line-Up, das keine Wünsche offen ließ, dafür Pavillon zerfetzendes, Boden erweichendes Wetter; größtenteils, aber schöne Sonnenuntergänge, warme, windstille Zwischenphasen und ein Regenbogen als Sahnehäubchen entschädigten das ein oder andere stecken gebliebene Auto und verschlammte Stiefel; Wegen des aufgeweichten Bodens mussten in letzter Sekunde 100t Holzhackschnitzel organisiert werden, die ein wenig Flüssigkeit aufsaugen sollten.
2010: 9. bis 11. Juli in Ballenstedt am Harz, 40 Bands, darunter Kreator, Overkill, Doro, Edguy, Feuerengel, Subway To Sally, Eisbrecher; 5000 Besucher pro Tag; Mille von Kreator begrüßt das Publikum in Ballenstedt mit "Hallo Osterode!"; dafür war das Wetter endlich gut: die drei Tage verzeichneten 33°, 36° und schließlich fast 40° Celsius im Schatten. Die örtliche Feuerwehr rückte an, um Dusch- und Trinkwasserbehälter aufzufüllen und die Besucher vor der Bühne zu erfrischen; Die 3-Tage-Vorräte an Wasserflaschen waren an den Getränkewagen bereits nach anderthalb Tage ausverkauft. Zum ersten gab es mit den Newcomern Cast In Silence einen RockHarz Featured Artist.

 

Rockharz 2012 - Aktuelles Line-Up

ROCKHARZ OPEN AIR Ballenstedt

Versteckt Frauen und Kinder, befestigt eure Zelte: Die Wikinger kommen! Bereits 2008 versetzten AMON AMARTH alle Rockharzer mit Ihrem eindrucksvollem Melodic Death Metal in Extase. Dieses Jahr kehren sie zurück um uns erneut von Schlachten und Mythen zu berichten. Die Jungs haben zum Harz eine ganz besondere Verbindung. Dessen schöne Landschaft beeindruckte die 5 Schweden vor vier Jahren so sehr, dass sie sich spontan dazu entschlossen in der Harzer Einhornhöhle neue Bandfotos zu machen. 2012 freuen wir uns auf Ihr neues Album “Surtur Rising”, das nach eigener Aussage ,,ein härteres, wütenderes, traurigeres, melancholischeres, gleichzeitig monströseres” Album ist als “Twilight of the Thundergod” von 2008. Aber natürlich werden unsere bärtigen Krieger auch Lieder vergangener Tage zum besten geben. Also hoch die Tassen: Auf AMON AMARTH!
BLIND GUARDIAN lieben es von fantastischen, literarischen Werken zu singen. Sie entführen ihre Fans in fremde Welten von J.R.R.Tolkien, Michael Moorcock oder Stephen King. Aber ebenso werden geschichtliche, gesellschaftliche und religiöse Themen angesprochen. Die Krefelder entwickeln ihre ganz eigene Version von Speed Metal. Zusammen mit ihren orchestralen Tönen kreieren sie eine perfekte Mischung aus harten Metal Klängen und sanften Melodien. Für das Rockharz haben sie nicht weniger als neun Studioalben im Gepäck. Diese haben sie auch gerade in einem Best of Album verewigt. Ein Stück Musikgeschichte der letzten 25 Jahre. BLIND GUARDIAN werden euch eine unwiderstehliche Auswahl ihrer mitsingkompatiblen Songs wie den “Bard´s Song” oder “Mirror Mirror” um die Ohren schmettern und das diesjährige Rockharz in eine tobende Schlacht verwandeln!
Wütende Amerikaner fehlen noch im ROCKHARZ Billing? Jetzt nicht mehr! HATEBREED beehren uns und zeigen mit ihrer starken Mischung aus Hardcore Punk und Metal wo der Hammer hängt. Ihr Stil zeichnet sich vor allem durch die langen hervorgehobenen Breakdowns und die harten Moshparts aus. Seit ihrer Gründung im Jahre 1993 bereiten HATEBREED auch für Bands mit ähnlichem Stil den Weg. Charakteristisch dafür ist auch der Gesang von Fronter Jamey Jasta, die Doublebass lastigen Schlagzeug Rhytmen und die metallastigen Gitarrenriffs. In ihren Texten verarbeiten die Jungs vorwiegend persönliche Themen wie Familie, Eltern und ein starker Zusammenhalt untereinander. Live heizen HATEBREED der Menge immer ordentlich ein. Seit da zur diesjährigen Abrissparty des ROCKHARZ wenn es heißt: Bühne frei für HATEBREED!
Reibt eure Augen und haltet eure Kinnladen fest. ARCH ENEMYsind zurück! Wenn Frontfrau Angela Gossow erst mal loslegt, kann man kaum glauben was für eine Hammerstimme in dem blonden Energiebündel steckt. Schon 2010 brachten die vier Schweden und die deutsche Ausnahmesängerin den Harz zum beben. Im letzten Jahr schafften sie es mit ihrem rasanten Melodic-Death-Metal auf Platz 15 der deutschen Albumcharts. Damit haben sie mit “Khaos Legions” die großen Erfolge ihrer früheren Werke noch deutlich übertroffen. Auch ihre gleichnamige Tour haben sie erfolgreich abgeschlossen. Umso mehr freuen wir uns, dass ARCH ENEMY es sich nach so viel Action trotzdem nicht nehmen lassen um auch beim Rockharz 2012 getragen von den virtuosen Instrumentalisten und einer außergewöhnlichen Stimme das Wort “Revolution” neu zu definieren.
Schon seit ihrer Gründung 1987 experimentieren PARADISE LOSTmit verschiedenen Stilrichtungen. Ob Death Doom oder Gothic Metal, die Engländer haben es geschafft sich nie in eine Schublade stecken zu lassen. Schon das Album von 2009 “Faith Divides Us-Death Unites Us” erhielt viel Lob. Im Rock Hard nannte man das Songwriting „konzentrierte, ausgefeilte Arbeit“ und lobte den Sound der Platte als „Weltklasse“, man spiele „auf den Punkt“ und „tolle Details und Einfälle“ seien zu hören. Nun kommt im April diesen Jahres PARADISE LOST neues Werk „Tragic Idol“ in die Läden, sowie damit auf die Rockharz Bühne. Wir sind gespannt in welche Stilrichtung das neue Machtwerk geht, freuen uns aber auch auf Hits wie “Say Just Words” oder “Embers Fire”.
So, jetzt aber! Keine BIG 4 in Sicht, bei denen Andreas Kisser plötzlich einspringen müsste, also starten wir jetzt einen zweiten Versuch: SEPULTURA kommen zum Rockharz 2012! Die vier brasilianischen Trash Metaller reisen zum ersten Mal in den Harz und sie haben gleich ihr neuestes Werk “Kairos” im Gepäck. Dieses soll laut dem Rock Hard Magazin an die alte Form von SEPULTURAanknüpfen: „Fiese Riffs, der brutale aber stets kontrollierte Gesang von Fronthüne Derrick Greene und eine abwechslungsreiche Rhythmusarbeit machen unmissverständlich klar, dass der bereits angezählte Patient SEPULTURA auf dem Weg zu alter Stärke ist.“. Was will Fan mehr? Natürlich live dabei sein!
Diese Jungs machen mehr als nur Gothic Rock. ASP sind wieder da und haben auch gleich ihr neues Album “fremd” im Gepäck. Der ausgefallene Musikstil der Frankfurter kann im allgemeinem zur Neuen Deutschen Härte gezählt werden. Dabei bilden insbesondere die metal lastigen Powerchords in Verbindung mit teilweise technoiden Sounds und Beats die Grundlage. ASP rund um Sänger Alexander “Asp” Spreng erschaffen mit ihren schauerliterarischen Erzählungen ihre ganz eigenen Welten. Dieses Jahr sind sie, nach dem überraschenden Ausstieg von Gründungsmitglied Matthias Ambre 2011, zum ersten Mal mit neuer Besetzung beim Rockharz. Während es in ihrem neuen Album darum geht sich in sich selbst und in der Welt fremd zu sein, sollen sich die Jungs bei uns wie zu Hause fühlen. Willkommen zurück!
Unsere Nachbarn kommen! Nur 1 Stunde 11 Minuten brauchenOOMPH! von ihrer Heimatstadt Braunschweig bis zum Harz. Schon zum zweiten Mal beehren uns die drei düsteren Ausnahmemusiker. OOMPH! gehören neben Rammstein zu den Vertretern der Neuen Deutschen Härte und sind wie ihre Kollegen der Beweis dafür, dass deutsche Musik im Ausland funktioniert. In ihren Texten geben sie sich gesellschaftskritisch und sorgten damit auch das ein oder andere Mal für Furore. Doch genau das ist es was die Jungs bezwecken wollen. Im Frühjahr bringenOOMPH! ein neues Album auf den Markt und da diesen Sommer keine Tour geplant ist, wird das Rockharz eines der ersten Festivals sein, auf dem die brandneuen Songs zu bestaunen sind.
Ein stark von Synthesizern unterstützter harter, steriler Gitarrenklang und die tiefe Stimme des Sängers Whiplasher, das sind die Merkmale der schwedischen Metalband DEATHSTARS. Die Jungs die allesamt aus dem Schoß anderer Death Metal Bands stammen, experimentieren nicht nur mit verschiedenen elektronischen Hilfsmitteln sondern auch mit verschiedenen Gesangelementen. Neben gutturalem und klarem Gesang kommt häufig ein durch Vocoder, Distortion und anderen Effekten veränderter Gesang zum Einsatz. DEATHSTARS haben zwar erst drei Alben veröffentlicht, sind aber spätestens seit ihrem letzten Album “Night Electric Night” von 2009 eine Band an der man nicht mehr vorbeikommt. Zum ersten Mal haben wir es nun geschafft, die DEATHSTARS nach Ballenstedt zu holen.

LACUNA COIL ist eine der erfolgreichsten italienischen Metalbands. Die Mailänder verbinden in ihrer Musik verschiedene Einflüsse. Darunter sind klassischer Metal, leichte Töne von Popmusik und Nu Metal. Besonders zeichnet sich LACUNA COILdurch den zweifachen Gesang von Sänger Andrea Ferro und der szeneuntypischen Altstimme von Sängerin Christina Scabbia aus. Ihre Inspiration holen sie sich gerne auch bei anderen Bands wie Paradise Lost, Tiamat, Type O Negative oder Depeche Mode. Ihr neuestes Album “Dark Adrenaline” dass am 27.Januar 2012 erschien erreichte Platz 15 der amerikanischen Albumcharts. Damit haben es die Italiener geschafft an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen. Wir dürfen gespannt sein wie sich das Album live anhört, auf dem ROCKHARZ 2012!

Minimale Besetzung und maximaler Sound, das ist PAIN. Die Ein-Mann-Band, deren Stil hauptsächlich dem Alternativ-Metal zugeordnet werden kann, wurde 1996 von Hypocrisy Frontman Peter Tätgren ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit ist Tätgren allein für sämtliche Songs und Arangements verantwortlich und spielt für die Studioaufnahmen meist alle Instrumente selbst ein. Für seine Liveauftritte sucht PAIN sich natürlich immer tatkräftige Unterstützung. PAIN besticht vor allem durch die Verbindung von Metal mit Elektronica und Techno-Anleihen. Auch die Vielfältigkeit durch andere Stilrichtungen die in jedes neue Album fliessen begeistern die Fans immer wieder aufs Neue. 2011 kam “You only live twice” auf den Markt und ist dieses Jahr live auf dem Rockharz zu genießen.

Klassische Sinfonien gepaart mit harten Klängen, das ist EPICA. Der Mezzosopran von Powersängerin Simone Simons sowie einfließende Orchester- und Chorelemente versetzen die Zuhörer in eine fantastisch-mystische Welt. Doch auch unser geliebter Metal kommt hierbei nicht zu kurz. EPICA verstehen es sehr gut ihrem Symphonic Metal einen harten Klang zu verpassen. In ihren Texten behandeln sie oft religionskritische Themen, wie religiösen Fanatismus und der Suche nach der Wahrheit. EPICA erfreuen die Rockharzer schon zum zweiten Mal. Mit im Gepäck haben sie dann ihr brandneues Album “Requiem for the Indifferent” welches diesen März erscheinen soll. Damit ist das Rockharz eines von den Festivals die als erstes in den Genuss des neuen Albums kommen.

Wir haben sie! Die Mitbegründer des Celtic Metals PRIMORDIAL beehren das diesjährige ROCKHARZ. Die Jungs aus Irland haben sich bereits 1987 als Coverband gegründet. Das befriedigte sie aber nicht auf Dauer und so beschlossen sie Anfang der 90er eigene Songs zu schreiben. Ihr Debütalbum “Imrama“, welches 1995 erschien konnte man noch im melodischen Black Metal einordnen. Doch schon in ihrem nächsten Werk wandten sich PRIMORDIAL mehr den Klängen des Irish Folk zu. PRIMORDIAL nutzen neben den typischen auch traditionell irische Instrumente wie Mandolinen, Flöten und den Bodhrán. Neben Schreigesang verwendeten sie auch vermehrt klaren Gesang. Dadurch wurde ihr Stil wesentlich epischer. Passend dazu behandeln sie in ihren Texten die Geschichte Irlands. Lust auf eine Geschichtsstunde der besonderen Art? Dann verpasst auf keinen Fall PRIMORDIAL auf dem ROCKHARZ 2012!

Deutschlands meiste Band der Welt. So bezeichnen sich die Berliner Fun-Metal Band KNORKATOR. Ihre Liedtexte verbinden häufig exzessive Vulgarität mit bissiger Satire und sind dabei humorvoll verpackt. Ihre Musik dagegen wirkt durch teilweise harte Rhytmen und pathetische Melodien ernsthaft. Damit schaffen KNORKATOR einen musikalischen Kontrast der sich sehen und vor allem hören lassen kann. Auf der Bühne geht es ähnlich abstrus zu. Schaumstofforgeln, Toastbrotscheiben oder geschredertes Gemüse fliegen ins Publikum, die Instrumente des Keyborders sind meist normale Haushaltsgegenstände wie Klobürsten oder Klodeckel und Frontman Stumpen springt gerne auch mal aus mehreren Metern Höhe. Nachdem KNORKATOR 2008 eine Pause eingelegt haben wollen sie nun mit dem Aufhören aufhören und beehren uns 2012 in alter skurriler Frische auf dem Rockharz.

Von 1990 bis 1998 gaben sie in punkto Death Metal den Ton an.MORGOTH konnten durch ihren simplen aber effektiven Death Metal schon kurz nach ihrem ersten Album internationale Erfolge feiern. Damals tourten sie gemeinsam mit Obituary und Demolition Hammer quer durch Europa. Mit jedem neuen Album wandelte sich auch ihre Musik. MORGOTH blieben zwar immer den harten Klängen treu, experimentierten aber auch mit modernen Elementen und wurden strukturell rockiger. Nach acht Jahren trennten sich MORGOTH und verfolgten andere Interessen. 2010 kündigten Morgoth zum 20 jährigen Jubiläum des Cursed Release einige Festival Shows für das folgende Jahr an. Das gab den Jungs wohl neuen Aufwind. Jetzt sprechen sie von einem “Comeback” und das werden sie uns dieses Jahr auf dem Rockharz auch zeigen.

Fast 30 Jahre Musikgeschichte und noch ist kein Ende in Sicht. RAGE sind seit ihrer Gründung im Jahre 1984 nicht mehr aus der Metalszene weg zu denken. Schon früh feierten sie ihre ersten internationalen Erfolge. Ihre erste Tour führte sie durch Japan. Trotz vieler Besetzungswechsel ließ sich Frontmann Peter “Peavy“ Wagner nicht entmutigen er veränderte zwar immer mal etwas, blieb seiner Musik aber stets treu. In den Anfängen von RAGE war der Gesang sehr hoch und die Melodien erinnerten eher an Speed Metal. Dann der Wechsel und eine Zeit lang war der Gesang tiefer und die Songs ruhiger, doch die neueren Werke von RAGE spiegeln ihre Anfänge des gepflegten Power Metals wieder, sind aber progressiver und technisch anspruchsvoller. Auch außerhalb der Metalwelt haben sich RAGE einen Namen gemacht. Mal gab es einen Titelsong für den Film „ Der Schuh des Manitu“ oder einen dritten Platz beim Bundesvision Songcontest. Hat das etwa ihrem Image geschadet? Ganz im Gegenteil! Wie “True“ die Jungs immer noch sind beweisen sie uns auf dem ROCKHARZ 2012!

“Epic Pagan Metal” so bezeichnen MOONSORROW ihren Stil. Seit 1995 spielen sie zusammen epischen Metal gepaart mit verschiedenen Einflüssen zum Beispiel aus der nordischen Folklore.MOONSORROW haben auf ihren früheren Alben auf sehr lange Werke gesetzt. Dies fand seinen Höhepunkt mit dem Album Viides Luku – Hävitetty von 2007 auf dem zwei halbstündige Titel zu hören sind. Ihre neueren Alben enthalten dagegen wieder kürzere, konzerttauglichere Stücke. Die Texte der Finnen beziehen sich hauptsächlich auf die nordische Mythologie. Auch behandeln sie finnische und skandinavische Traditionen, Legenden und Dichtung, sowie für Pagan typisch den Kampf und die Befreiung vom aufgezwungenen Christentum. Passend dazu singenMOONSORROW fast ausschließlich in Finnisch. Also seid dabei wenn es heißt: “Stage ilmaiseksi Moonsorrow”.

Sex, Drugs & Rock´n´Roll. Das ist es was EMIL BULLS Texte ausmacht. Die Münchener verarbeiten in ihren Texten Themen wie übermäßigen Alkoholkonsum, Liebe und Hass. Aber sie benutzen auch gerne auf berühmte Zitate aus Filmklassikern und Romanen wie Fear and Loathing in Las Vegas, Scarface oder der Pate. Der Sound von EMIL BULLS besticht vor allem durch ein hartes Gitarrenspiel und dem häufig ungewöhnlich melodischen Gesang von Frontman Christoph von Freydorf. Durch die vielen musikalischen Einflüsse ist es schwer, die Band in einem Genre einzuordnen. Diese reichen von Popmusik wie Sade oder a-ha bis hin zu diverser Rock- und Metalmusik wie Stoner Rock oder Thrash Metal. Wie vielfältig die Jungs wirklich sind werden sie uns mit Hilfe ihres neuen Albums auf dem Rockharz zeigen.

Eine Vereinigung von Mittelalterrock und elektronischer Musik ist unmöglich? Nicht für TANZWUT! Die Berliner haben das zusammengeführt was eigentlich nicht zusammen gehört. Trotz zahlreicher Mitglieder wechsel sind TANZWUT ihrem Stil immer treu geblieben. Doch nicht nur die ungewöhnliche Mischung aus hartem Beat gepaart mit mittelalterlichen Melodien durch Marktsachpfeife und Schalmei überzeugen die Fans. Es sind nicht zuletzt auch die fulminanten Bühnenshows die restlos begeistern. Dabei spielen neben den aufwendigen und skurrilen Outfits auch die energiegeladene Choreographie und Frontmann “Teufel” eine wichtige Rolle, da er mit seinem kahlrasierten Schädel und den zu Hörnern aufgestellten roten Haarbüscheln als optischer Mittelpunkt der Band dient. Auf “Teufel” komm raus.TANZWUT beim Rockharz 2012!

Eine ausdrucksstarke Stimme und ein noch ausdrucksstärkerer Charakter. PAUL DI’ANNO hat in seinem Leben schon viele Schlagzeilen gemacht. Nachdem es etwas unschön mit Iron Maiden auseinander ging versuchte er sich in vielen verschiedenen Projekten. Mit Bands wie Battlezone und Killer war er sogar recht erfolgreich, doch leider stand ihm immer wieder sein aufbrausendes Temperament im Weg. Sein Drogenproblem und die fehlende Fähigkeit sich in eine Gruppe einzufügen machten es dem Musiker nicht leicht. PAUL DI’ANNO hat sich seit 1981 an unzähligen Projekten beteiligt. Trotz seiner grandiosen Stimme blieb der große Erfolg stets aus. Das soll sich jetzt ändern. Geht in die Knie und schüttelt das Haar, the “Voice” DI’ANNO ist wieder da!

“Melancholic Scandinavian Metal” so definiert Frontmann und Begründer Tuomas Saukkonen den Stil seiner Band BEFORE THE DAWN. Harte Riffs und ein melodisch-melancholischer Klang, das ist es was die Finnen ausmacht. 1999 wurde das damalige Soloprojekt ins Leben gerufen. Ähnlich wie viele Finnen zelebriert auch Saukkonen melancholische Melodien mit einer bemerkenswerten Hingabe. Doch schon nach kurzer Zeit wurde deutlich das man dieses Projekt nicht allein bewältigen kann. Seitdem feiert BEFORE THE DAWN trotz mehrfacher Besetzungswechsel große Erfolge. Die Singel Auskopplungen aus dem Album “Deadlight” von 2007 stiegen beide auf Platz zwei der finnischen Singelcharts ein. Sogar in Japan begeisterten sie die Massen als Vorband von Stratovarius und Turisas. Ihr neuestes Werk “Deathstar Rising”, das Ende Februar 2011 auf den Markt kam, stieg prompt in die Top 10 der finnischen Albumcharts ein. Außerdem schafften sie es im selben Jahr bei dem begehrten Finnish Metal Award auf Platz drei in der Kategorie “Beste Band”. Dass sie diese Platzierung auch wirklich verdient haben, werden BEFORE THE DAWN uns beim diesjährigen Rockharz beweisen.

Kvæðamálmur, zu Deutsch Balladen-Metal, wird die Musikrichtung von TYR in ihrer Heimat den Färöer-Inseln bezeichnet. Die vier Jungs sind mit ihrer Herkunft und deren Geschichte eng verbunden. Das ist auch der Grund warum die meisten Lieder von Frontmann Henri Joensen überwiegend von färöischen Balladen erzählen. TYR spielen eine melodische und harmonische Variante des Folk- bzw. Viking Metal mit starken progressiven Einflüssen. Vor allem stechen TYR aber durch die Verwendung von ausschließlich klarem Gesang hervor. Sie verzichten gänzlich auf szenentypische Growls im Gesangspart. Ihre Texte befassen sich hauptsächlich mit der nordischen Mythologie, passend dazu singen sie neben Englisch auch noch in Färöisch, Dänisch und in isländischer Sprache. TYR beweisen damit einmal mehr ihre Einzigartigkeit.

Lust auf eine Zeitreise in die 80er? Zurück zu den grandiosen Anfängen des Thrash-Metal? Dann bist du bei MUNICIPAL WASTEgenau richtig. Die vier Jungs aus Richmond in Virginia fühlen sich musikalisch in den 80ern zu Hause und vermischen Einflüsse von vergangenen Größen wie D.R.I., Nuclear Assault, Anthrax oder Gang Green. Die Amerikaner gründeten sich 2000 und veröffentlichten ihre erste Singel “Tango und Trash” zusammen mit der Band Acid Trip. Damit huldigen sie den Kultfilmen “Tango und Cash” von Kurt Russel. 2009 brachten sie ihr neuestes Album “Massive Agressive” auf den Markt. Passend dazu ziert das Cover ein trashiges Kunstwerk von Szenekünstler Ed Repka, der auch schon Alben von Metallica und Megadeth verschönerte. Wer auf guten alten Crossover vergangener Tage steht sollte sich MUNICIPAL WASTE auf dem Rockharz nicht entgehen lassen.

DEADLOCK vereinen in ihrer Musik das stiltypische, filigrane Gitarrenspiel des klassischen Metals mit einem extremen Death Metal Rythmus. Ihr ganz eigener Stil ist besonders durch den abwechselnden männlichen Schreigesang von Sänger John Gahlert und die sanften, klaren weiblichen Töne von Sängerin Sabine Scherer zu erkennen. Obwohl das für diese Szene recht untypisch ist, fühlen sich alle Mitglieder von Deadlock einem veganen und Straight Edge-Lebensstil verpflichtet. Dieser Lebensstil findet sich auch in Texten wie “Menschenhand” wieder. In dem neuen Werk von DEADLOCK “Bizarro World” geht es darum wie verdreht vieles auf der Welt ist. Sie kritisieren die Pharmaindustrie, die leeren Versprechungen von Politikern und den Mensch der sich für die Krone der Schöpfung hält. DEADLOCK rufen dazu auf, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Welt ein Stück besser zu machen. Unterstützt sie dabei live, auf dem Rockharz 2012!

Zylinder auf, Klarinette geputzt, Streicher gestimmt, Drumfell gespannt und los geht’s. COPPELIUS definieren Metal neu. Die Berliner haben das geschaffen was sich vorher noch niemand getraut hat. Statt E-Gitarre und E-Bass benutzen COPPELIUSausschließlich teils klare, teils stark verzerrte Klarinetten-, Kontrabass- und Cellotöne. Damit schaffen COPPELIUS eine fiktive Welt in der sie laut eigener Aussage alle aus dem 19. Jahrhundert stammen. Die Texte beschreiben die Erfahrungen der Zeitreisenden. Betrachtungen über die modernen Menschen, schwarz-romantische Schauergeschichten und Drogenerlebnisse. Auch auf der Bühne bleiben COPPELIUS sich ihrem Stil treu. Gehrock, Frack und Zylinder ein eigener Butler und eine Menge Absinth machen die Show zur perfekten Zeitreise. Ganz nach diesem Motto wird auch zum diesjährigen ROCKHARZ statt “Zugabe”, “Da Capo” vom Publikum zu hören sein.

Lets Fetz! BETONTOD beehren das ROCKHARZ. Die Punkrocker sind schon seit Anfang der 90er nicht mehr aus der Szene weg zu denken. Ob Politik, Spaß oder Herzschmerz, BETONTODbeeindrucken mit ihren durchdachten Texten und ihrer musikalischen Offenheit auch jede Menge anderer Rockfans. Über 500 absolvierte Konzerte sprechen eine deutliche Sprache. Getreu dem Motto “Gebt uns 5 Minuten, eine große Bühne und das Publikum, den Rest besorgen wir!” begeistern BETONTOD schon seit Jahren bei jeder Live Show. Ihr neuestes Werk “Glaube, Liebe, Hoffnung” ist wie der Vorgänger “Schwarzes Blut” beeindruckend produziert. Die Titel sind klar und strukturiert gehalten und bekommen dadurch mehr Druck was bestimmt nicht nur Punkrock Fans restlos begeistern wird.

Ob in einem Museum für Musikinstrumente, auf einem Gitter drei Meter über dem Publikum oder einem ehemaligem Leuchtturmboot in mitten der Seine in Paris, THE OCEAN haben bei ihren Live Auftritten immer alles gegeben. Die Post-Hardcorer haben seit ihrer Gründung im Jahr 2000 immer wieder mit ihrer Musik experimentiert. Sie bauen Elemente des Progressive Metal und der klassischen Musik in ihre Stücke ein und standen eine Zeit lang sogar mit Cello und Posaune auf der Bühne. 2010 veröffentlichten THE OCEAN zwei Alben hintereinander, die thematisch miteinander verbunden sind. In den Werken geht es um die Aufrechterhaltung des geozentrischen Weltbildes und um den daraus abgeleiteten Anthropozentrismus durch christliche Fundamentalisten. Dabei fällt das zweite Werk namens “Anthropocentric” deutlich härter aus. Es scheint so als ob sie damit auch live zu neuer Höstform auflaufen.

Lettischer Pagan Metal mit Tradition. Das ist es was sich die Jungs von SKYFORGER auf die Fahne geschrieben haben. Bereits vor ihrer Gründung sammelten sie in anderen Bands Erfahrungen, seit 1995 spielen sie nun schon zusammen. Ihr Stil ist eine Vereinigung von klassischem Metal und Black Metal. Dazu kommt ihre ganz spezielle Note durch die Verwendung von traditionellen Instrumenten (vor allem Flöte). Sie singen auf Lettisch um die Bedeutung ihrer Texte besser hervorzuheben. SKYFORGER singen von der lettischen Geschichte, von dem Volk und der regionalen Mythologie. SKYFORGER sorgen dabei vor allem durch die schnellen Wechsel von tiefen Growls in hohe Stimmlagen für die passende Atmosphäre. Diese könnt ihr Live beim ROCKHARZ 2012 miterleben.

Er kann es einfach nicht lassen. Schon zwei Hauptbands, sowie verschiedene Soloprojekte hat Tuomas Saukkonen glorreich ins Leben gerufen und zum Erfolg geführt. Mit BLACK SUN AEON ging 2008 sein nächstes Solovorhaben an den Start. Dabei spielt er für die Aufnahmen jedes Instrument selber ein und übernimmt auch das Growling selbst. Nur für den klaren Gesang und die Liveauftritte holt er sich prominente Hilfe aus anderen Metalkapellen. Wie zum Beispiel Tomi Koivusaari (Amorphis), Ville Sorvali (Moonsorrow), Mynni Luukkainen (Sotajumala) und Mikko Heikkilä (Sinamore). Der Stil von BLACK SUN AEON lässt sich nur schwer zuordnen. Schon innerhalb eines Albums, wie “Darkness Walks Beside Me” von 2009 wechselt der Stil von Titel zu Titel. Es ist eine bunte Mischung aus Dark, Doom, Death und Melodic Metal. Die Texte sind eine Art Tagebuch Saukkonens. Er selbst ordnet sein Projekt in die Black Metal Richtung ein. Beim diesjährigen Rockharz könnt ihr euch selbst überzeugen in welche Richtung das neueste Machwerk des Finnen geht. “Blacklight Deliverance” klingt auf jeden Fall vielversprechend.

Die ungewöhnlich helle, klare Männerstimme von Sänger Magnus “Mangan” Klavborn und der Einsatz von elektronischen Klängen ist es was ENGEL zum Erfolg führt. Die Schweden rund um Gründer Niclas Engelin, der schon zuvor bei Gardenian oder als Live Gitarrist bei In Flames gespielt hat, feiern schon seit ihrer ersten Veröffentlichung 2005 stetig Erfolge. Ihr erstes Demo wurde prompt von den Lesern des deutschen “Rock Hard”- Magazins zum Demo des Jahres 2005 gekürt. Damit durften ENGELnoch vor der ersten Albumveröffentlichung im Jahre 2006 das gleichnamige Festival eröffnen. Mit ihrem Melodic-Death-Metal füllten Engel bisher zwei Alben, für das diesjährige ROCKHARZ haben sie jedoch eine neue Scheibe im Gepäck. “Blood of the Saints” heißt das neueste Werk von ENGEL das im Mai auf den Markt kommt. Die Rockharzer dürfen gespannt sein.

Die Mischung macht’s. So sehen das auch die Jungs vonSUIDAKRA. Melodic Death Metal und Celtic/Folk das haben sich die Monheimer seit nunmehr fast 20 Jahren auf die Fahne geschrieben. Düstere, epische Melodien, ein brillantes Songwriting und ein transparenter Sound setzen das neueste Werk von Suidakra “Book of Dowth”, das 2011 erschien, perfekt in Szene. Musikalische Akzente werden hier durch die Verwendung einer Highland-Bagpipe und einer Mandoline gesetzt. Mittlerweile gaben SUIDAKRA über 300 Konzerte. Sie spielten erfolgreiche Tourneen in Europa, Russland, China und sogar in den USA haben SUIDAKRA dank ihrer energiereichen Shows mittlerweile eine treue und stetig wachsende Fangemeinde. Nun werden sie 2012 schon zum zweiten Mal die ROCKHARZ Bühne stürmen!

“Der Tod steht dir so gut”. So lautet eine bekannte Textzeile der Horrorpunkband THE OTHER. Dass diese Aussage auf die Jungs auch selber zutrifft, machen sie bei ihren Live Auftritten deutlich. Ihre skurrilen Kostüme, die Theaterschminke und die Werwolf Attitüde von Sänger Rod Usher können sich sehen lassen. THE OTHER haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 nicht nur in der Punkrock Szene einen Namen gemacht. Durch eine gelungene Mischung aus Punk und Metal und der klaren, düsteren Stimme Ushers, konnten sie mittlerweile Fans aus jedem Genre finden. Die vier Monster greifen beim Inhalt gerne auf alte B-Horror Filme sowie Texte von Stephen King, H.P. Lovecraft oder Edgar Allen Poe zurück. Aber auch eigentlich untypische politische Themen sind für sie nicht tabu. Damit sind sie mehr als nur ein paar Horrorgestalten mit Instrumenten und nicht nur für Horrorfans ein echtes Muss!

“Heidnischen Thüringer Metal“ so beschreiben XIV DARK CENTURIES ihren Stil. Diese Bezeichnung vereint die drei wichtigsten Dinge im Leben der Musiker: das Heidentum, ihre Heimat Thüringen und natürlich Metal. XIV DARK CENTURIES gründeten sich im Jahre 1994. Ihren Namen begründen sie durch die Annahme dass das 14. Jahrhundert nach der Christianisierung ihrer Heimat nur als düster zu bezeichnen ist. Denn die Jungs verehren die alten Werte und die heidnischen Götter. Das zeigen sie auch auf der Bühne durch ihre Kutten aus Leder und Fell und ihre schwere Bewaffnung. Ihr Stil hat sich über die Jahre etwas verändert. Während ursprünglich noch auf klassischen Pagan gesetzt wurde kommen auf den neueren Alben verstärkt auch folkloristische und akustische Stücke zum Einsatz. Außerdem ist vermehrt klarer Gesang zu hören. Trotzdem bleiben sie ihren Wurzeln treu. Ihr neuestes Album erschien 2011 unter dem Namen “Gizit Dar Faida“ und heißt auf Deutsch so viel wie “Zeit der Rache“. Dieser Titel klingt mehr als vielversprechend. Also setzt euch die Helme auf und greift zu den Waffen es wird eine grandiose Schlacht auf dem ROCKHARZ 2012.

Wer sagt denn, dass Black Metal Bands ausschließlich westlicher Herkunft sein müssen? Aus dem Reich der aufgehenden Sonne beehren uns CHTHONIC. Als 1995 noch niemand in Taiwan etwas mit den harten Riffs unserer Lieblingsmusik anfangen konnte, war Frontman Freddy Lim seiner Zeit schon weit voraus. Ihn beeinflussten damalige Größen wie Cradle of Filth, Dimmu Borgir oder Immortal. Anders als ihre Vorbilder beschäftigten sich CHTHONIC in ihren Texten nicht mit der Problematik des Christentums, sondern mit der Geschichte und Kultur Taiwans. Ihr Stil zeichnet sich durch eine Mischung aus hartem extremen Klang und landeseigener Folklore aus. Dabei spielt die sogenannte Er-Hu, eine asiatische Violine, mit ihrem leidenden Klang eine zentrale Rolle. Neugierig geworden? Sei live dabei auf dem ROCKHARZ 2012!

Melodisch, verzerrt und schrill. Das sind die Wörter mit denen man RED FANG am besten beschreiben kann. Die bärtigen Amerikaner aus Portland (Oregon), haben keine Angst über sich selbst zu lachen. Bestes Beispiel dafür ist ihr Musikvideo zum Song “Hank is Dead”, welches schon durch die Anfangsszene mit drei der Jungs unter der Dusche ein selbstironisches Meisterwerk ist. Eine Mischung aus Punkrock und Heavy Metal ist der vorherrschende Stil von RED FANG. Zwar brachten die vier erst ein Album namens “Murder The Mountains” auf den Markt, trotzdem sind sie durch ihre räudig, rotzige Art und der erfolgreichen Tour mit Mastodon 2011 mehr als nur ein Geheimtipp. Bier trinken und mit grölen könnt ihr auf dem ROCKHARZ 2012.

Seit 2004 sind die Jungs aus Celle in der Metalwelt unterwegs. DRONE spielen eine gelungene Mischung aus Trash-, Groove- und Death Metal sowie Metalcore. Ihre Vorbilder sind Größen wie, Fear Factory, Machine Head und Pantera. Damit haben sie seit dem Anfang ihrer Karriere schon Wettbewerbe wie das “Wacken Metal Battle 2006“ gewonnen. Auch live haben DRONE schon einiges erlebt. Sie spielten als Vorband von Die Apokalyptischen Reiter und Korpiklaani. Ihr könnt euch unter dieser bunten Mischung immer noch nichts vorstellen? Demnächst kommt ihr neues Album “For Torch and Crown“ auf den Markt. Das gibt euch einen Vorgeschmack auf das was da kommt. Bühne frei für DRONE!

Manchmal braucht es nicht viele, um gute Musik zu machen. Im Falle von DJERV sogar nur drei. Nachdem sich 2009 ihre vorherigen Bands auflösten, beschlossen Agnete Kjolsrud als Stimmgewalt (ursprünglich von Animal Alpha) und Erlend Gjerde an den Drums (ehemals bei Stonegard) 2010 eine neue Band zu gründen. Dazu holten sie sich Stian Karstad als Gitarrist mit ins Boot. DJERV besticht vor allem durch die rauchig rotzige Stimme der norwegischen Frontfrau. Diese hat auch schon in vielen anderen Projekten mitgewirkt. Nicht zuletzt zusammen mit Dimmu Borgir in dem Song “Gateways“. Der Stil von DJERV ist eine gelungene Mischung aus Rock, Heavy und Black Metal. Wie gut die drei live sind werden sie uns auf dem diesjährigen ROCKHARZ zeigen.

Ein Vertreter des Metal/Alternativ Rock kommt aus Dänemark zu uns. Mit dieser gewagten Mischung verstärken MALRUN die moderne Seite des ROCKHARZ Billing. Die Jungs gründeten sich im Jahr 2005 und brachten in Eigenregie zwei EP´s auf den Markt. Im Jahre 2007 “Longest Road to Come“ und 2008 “Beyond“. Außerdem feierten MALRUN erste live Erfolge als Vorband von Staind im Jahre 2009. Im September 2010 veröffentlichten sie dann endlich ihr erstes Album “Beauty in Chaos“. Im folgenden Jahr spielten MALRUN bei einigen Festivals und sammelten als Vorgruppe von Audrey Horn und Alter Bridge Erfahrungen. Gerade erst veröffentlichten sie ihr zweites Werk “The Empty Frame“ und sind zurzeit auch auf großer Tour im Vorprogramm von Die Apokalyptischen Reiter. Doch pünktlich zum ROCKHARZ sind sie vor Ort. Bühne frei für MALRUN!

Nein, wir reden hier nicht von einem Psalm, einem Lied von ASP, einem Album von der Band Vader oder einem Brief von Oscar Wilde. Wir reden von DE PROFUNDIS der Band! Die Jungs gründeten sich im November im Jahre 2005. Ihre Absichten waren von Anfang an klar definiert. Sie nahmen ihre frühen melodischen Liedversionen und verpackten sie in eine wesentlich dunklere, düstere Atmosphäre. Um ihrer neuen Stilrichtung auch visuell die richtige Note zu verpassen, engagierten DE PROFUNDIS den legendären Christophe Szpajdel der ein passendes Bandzeichen entwarf. Dies zierte auch wenig später ihr Debütalbum. Im May kommt nun ihr neuestes Werk “The Emptiness Within“ auf den Markt. Wir sind gespannt was sie uns diesmal musikalisch präsentieren auf dem ROCKHARZ 2012.

Pagan und Black Metal, die Mischung macht’s. Das finden auchGERNOTSHAGEN. Trotzdem gestalten sie ihre Songs durch einen intensiven Keyboard Einsatz auch gerne mal unerwartet melodisch. GERNOTSHAGEN fühlen sich tief mit ihren germanischen Vorfahren verbunden und verarbeiten das auch in ihren Texten. Diese handeln von der germanischen Mythologie, dem Leben und dem Tod, sowie von der Liebe und dem Leid aus vergangenen Zeiten. Besonders wichtig ist den Jungs vonGERNOTSHAGEN ihre Heimat der Thüringer Wald. Dieser Verbundenheit widmeten sie ein ganzes Album das 2007 unter dem Titel “Märe aus wälderen Hallen” auf den Markt kam.GERNOTSHAGEN verwenden hauptsächlich gutturalen Gesang. Nur ab und zu kommt klare Stimmgewalt durch. Die Thüringer sind durch ihre Liebe zur Heimat eine Band an der man 2012 auf dem ROCKHARZ nicht vorbei kommt.

 

Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge. Der Flugplatz Ballenstedt (Adresse: Asmusstedt 13, 06493 Ballenstedt) ist ansässig im Ballenstedter Ortsteil Asmusstedt am nördlichen Rand des Harzes. Im Prinzip ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Hildesheim und Leipzig.


Größere Kartenansicht

www.flugplatz-ballenstedt.de

Gelegen fast in der geographischen Mitte Deutschlands ist er aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen.
Busfahrpläne sind hier zu finden:
http://www.qbus-ballenstedt.de/Fahrplaene/fpl11_12.html




© 2012 musikmag.de